Cuba ist mit seiner abwechslungsreichen Landschaft und der ungewohnten
Vielfalt der Vegetation in der Karibik einmalig. Vor Jahrhunderten war
Cuba eine von Savannen und hohen tropischen Wäldern dicht bedeckte
nur grüne Insel. Durch den Export von Hölzern und das Anlegen
großer Plantagen während der Kolonialzeit wurden weite Gebiete
gerodet und es entstanden zwischen den Bergen weite lichte Ebenen. Das
Gesicht der Insel erfuhr einen Wandel. Es entstanden verschiedenartige
Landschaftstypen die bis heute eine faszinierende Pflanzenvielfalt beherbergen.
Die abwechslungsreiche Vegetation erstreckt sich von dichtem Mangrovenwäldern
und Sumpfgebieten über weite Weideflächen und Plantagen bis hin
zu Gebirgslandschaften. Die lange Zeit exportierten Holzsorten der Gebirge
wie Teakholz und Mahagoni werden heute von der Regierung kontrolliert geholzt
Vermehrt tropische Pflanzen in den Bergen Cubas
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und verstärkt aufgeforstet. Ein Viertel der
Insel ist heute wieder mit Pinien- und Mahagoniwäldern bedeckt. Die
weniger begehrten 50 Palmenarten und der Bambus wachsen nun wieder unbehelligt
bis in die Stadtgebiete, wo an den Straßen auch Hibiskus und Oleander
wächst. Auch Hölzer wie Ebenholz, Zeder,
Rosenholz und der Guajakbaum gedeihen hier prächtig.
Cubas Sierra Maestra im Osten des Landes
Der Reichtum der Pflanzenvielfalt präsentiert sich in über 6.000
registrierten höheren Pflanzen und die Anzahl aller
Arten übersteigt weit
die 9.000. Rund 5% der Weltvegetation wird ausschließ auf Cuba und
deren Inseln und Cayos repräsentiert. Die Vielfalt der Vegetation
wird stark durch das feuchte und gemäßigte Tropenklima beeinflußt.
Viele Blumen gedeihen hier wie nirgends wo anders.
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Ein Meer von Blumen in der Sierra Maestra
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Die Blume: Aleli - die Blumenvielfalt ist einmalig
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