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Soziale Politik
Die sozialistische Periode hat Fortschritte für das Volk in einigen
Bereichen des sozialen Lebens erzielt, doch fehlt es heute an vielen lebensnotwendigen
Dingen. Sicher ist jedoch Cuba in dieser Region ein Paradebeispiel in Bezug
auf Bildungswesen und medizinischer Versorgung und vermittelt dort ein
nahezu europäisches Bild. Doch hinterließ der langjährige
und bis heute stets verschärfte und immer häufiger und schärfer
kritisierte Boykott der Amerikaner seine Spuren.
Durch den erneuten Aufschwung des Tourismus ist in den letzten 4 bis 5
Jahren jedoch eine deutliche Verbesserung zu spüren.
Erster eigener Nachwuchs
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Innenstadt Santiago
Trotz alledem herrscht noch immer ein großer Mangel an lebensnotwendigen
Medikamenten in Apotheken und Krankenhäusern. Auch die Ernährung
ist relativ einfach, doch durch die paradiesische Lage bedingte Vegetation
nicht einseitig.
Sozialversicherungen
Mit Fidel Castro hat sich vieles in Cuba geändert.
Unter sozialen Gesichtspunkten hat er Cuba europäischen
Standards angenähert. Die Sozialgesetzgebung beinhaltet
heute eine Kranken-, Unfall-, Alters- und Arbeits- losenversicherung
sowie eine Invaliden-, Mutterschafts- und Altersrente.
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Jedoch sind alle diese Versicherungen
mit ihren Leistungen vom Staatshaushalt
direkt abhängig und geben lediglich eine Absicherung
für das
Nötigste.
Empfindlich gestört wird jedoch die Krankenversorgung durch das amerikanische
Embargo. Allgemein ist auf Grund des Embargos der Amerikaner die gesamte
Sozialstruktur des Landes stark geschwächt. Gut versorgt werden lediglich
Touristen und Patienten mit Devisen. Eine Narkose für mittelgroße
Eingriffe ist nicht üblich für Einheimische. Alle Zahnbehandlungen
werden bei Cubanern grundsätzliche ohne Narkose durchgeführt.
Lediglich unabdingbare Operationen werden nahezu europäisch auch bei
Einheimischen durchgeführt.
Russischer sozialer Wohnungsbau
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