Anmerkung:
Die Inhalte dieser Rubrik beruhen auf einen Artikel von Herrn Pascal Dreckmann.
Ogún
Ogún ist der Gott des Eisens, der wie ein Krieger den Übergang
zur Götterwelt verteidigt. Er ist der Schutzherr aller, die mit dem
Bergbau beschäftigt sind. Entsprechend
Eine kleiner Altar für Ogún, den Gott des Eisens
seiner Aufgabe, Arbeiter und Soldaten zu beschützen ist er selber ein rauer Geselle und trinkt
gerne Rum. Eben dieser wird ihm oft rituell als Gabe und Opfer neben Zigarren und Zigaretten gereicht.
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Ochún
Die Göttin der Liebe und Fruchtbarkeit, ist die Herrscherin über
alle Ströme wie Flüsse, Blut oder Honig. Sie ist ihren treuen
Anhängern auch bei Geldsorgen behilflich und sorgt dafür, dass
sie wieder "flüssig" sind.
Die Wallfahrtskirche El Cobre nahe Santiago ist
ihr als Schutzheilige Cubas (Virgen de la Caridad) gewidmet und Ihren Namen durch den Kupferabbau in dieser Region.
Kleine Altäre finden sich viele in Santiago de Cuba
Yemayá
Sie ist die Hüterin der ruhenden Gewässer. Yemayá ist
die ältere Schwester von Ochún. Yeyé omo
Eja ist ihr ausgeschriebener Name, der im Volksmund verkürzt
ausgesprochen wird. Sie ist die Göttin der Mütterlichkeit.
Changó
Er verkörpert Gewallt, Ungeduld und Jähzorn. Als Gott des Krieges
und der
Männlichkeit ist er Herr über Blitz und Donner. Die Heilige
Barbara stellt ihn im christlichen Glauben dar. Seine Macht wird durch
seine Doppelaxt symbolisiert.
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Opferstock für eine Reihe von Göttern
Babalu Aje
Er ist der barmherzige Gott der Bedürftigen und
der Kranken. In Darstellungen geht er an Krücken und
wird von streunenden Hunden begleitet. Die Exzesse der
Menschen bestraft Babalu Aje mit entsetzlichen Seuchen und Krankheiten und
wird bis heute in der Darstellung vom Heiligen Lazarus verehrt.
Ritualtänze bis zur Ekstase
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