Religion Heute
Mehr und mehr besinnen sich die Cubaner seit der Revolution wieder auf
ihre traditionell-okkulten Religionen. Solche wie
wie Santeria werden zunehmend populärer. In den letzten Jahren erlebten
sie einen großen Zulauf
gerade auch aus dem erzwungenem christlichen Lager.
Die Kraft der alten Mythen und Rituale steigt und stellt sich nach außen
oft nur in unscheinbaren Gesten dar.
Geopfert wird was die Götter gebrauchen könnten
Santeria
Die meisten nach Cuba verschleppten Sklaven kamen aus Westafrika. Durch
den Herrschaftsanspruch der Kolonialisten wurde ihnen die Ausübung
ihrer religiösen Kulte verboten und der Glaube der Römisch-Katholischen-Kirche
diktiert.
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Um ihren Glauben und somit ihre Tradition und Kultur zu wahren,
ordneten sie jeweils einem Ihrer Götter (Orischas) einem Schutzheiligen
der christlichen Kirche zu.
Sie verehrten nach außen die neuen Götter, und huldigten gleichzeitig
weiter ihre Orischas. Jeder ernst zunehmenden Naturgewalt wurde ein Gott zugeordnet. Mit Hilfe
der "Dienern" der Götter (Adepten) konnten Gläubige
diese um Rat fragen.
Aus dieser Entwicklung ging eine Religion hervor, die heute viele Strömungen
und Richtungen vereinte, sich jedoch stark an afrikanischen Riten orientiert.
Auch Riten wie man sie von Vodooritualen kennt, spielen eine Rolle. Bis
heute ist der mythische Glaube tief verwurzelt in der cubanischen Gesellschft
und wird von Generation zu Generation weiter gegen.
Ein Glaubenswächter bei einem Ritual
Santería-Zeremonien
Die Orischas werden durch bestimmte Gesänge und Trommelrhythmen angerufen.
Batás (3er Kombination von Trommeln) bilden hierbei die Einleitung.
Jeder dieser Orischas wird durch einen Fetisch bei Zeremonien vertreten,
dem Opfer in Form von kleinen Gaben gebracht werden.
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Nachdem Elegba
die Verbindung zu einem der Orischa frei gegeben
hat, kann dieser von einem Teilnehmer Besitz ergreifen und Botschaften übermitteln. Dies bildet
den Höhepunkt einer solchen Zeremonie.
Elegba
Er ist die zentrale Figur im Spiel der Gottgewalten,
der Wächter aller
Wege und Tore und hütet den Durchgang von der irdischen zur Götterwelt.
Ihm sagt man nach, er versuchte auch Gläubige vom rechten Weg
abzubringen. Er wurde dem Heiligen Antonius zugeordnet.
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Ein Heiliger wacht über seinen Opferstock
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Kunst und Kult in Kuba

Natalie Göltenboth untersucht die lebendige Interaktion zwischen den religiösen Vorstellungen und Konzepten der afro-kubanischen Religionen und ihren Objekten auf den unterschiedlichen Ebenen der Kunst in Kuba. Der Kult um die Orichas und Totengeister der afro-kubanischen Religionen floriert in Städten wie Havanna und Santiago de Cuba.
Afro-Cuba. Mystik und Magie der afro-kubanischen Religion

Viele Kubaner sind Angehörige der afro-kubanischen Religion, einer Mischung aus afrikanischen Riten und christlichen Elementen. Die Ursprünge dieser Religion liegen in der Zeit der Sklaverei, als es Afrikanern verboten war, ihre Religion auszuüben...
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