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Camello
Ein weiteres landestypischen Fortbewegungsmittel sind die "Camellos".
Es sind zum Personentransport umgebaute Tieflader. Sie
stammen noch aus der Zeit, als Cuba wirtschaftlich am härtesten
betroffen war. Durch des tiefer liegendem Mittelteil des
Anhängers bilden sich vorne und hinten Höcker.
Wegen dieser Erscheinung erhielt dieser "Personentransporter" seinen
Spitznamen: Camel.
Man findet sich hauptsächlich in Havana und ländlichen Gegenden.
In Santiago sind sie eigentlich nicht zu sehen.
Modifizierte Tieflader - Camello
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Linie 214 Siboney-Santiago und Oldtimerbusse
Guagua
Neben den für uns abenteuerlichen privat geführten öffentlichen
Verkehrsmitteln gibt es jedoch auch für Touristen gewohnte Fahrmöglichkeiten.
Busse verbinden die wichtigsten Punkte der Region
Santiago. Sie sind eigentlich nicht für Touristen gedacht und werden von
den Cubanern Guagua genannt. Die mittleren bis großen Busse fahren
regelmäßig und kosten
oft nur ein 2/3 der Preise wie eine Fahrt mit einem
Camion und somit etwa nur noch etwa 1/450 wie die gleiche Fahrt mit einem
Tourristtaxi. Es bietet sich an, früh in die britisch anmutende Reihe
der Wartenden einzutreten und zuvor nach der letzten Person in der Warteschlange
zu fragen.
Da die Busse meistens dem Ansturm der Fahrgäste nicht gewachsen sind,
bleiben oft einzelne Personen oder sogar ganze Gruppen als Wartende an
einer Haltestalle zurück. Ein frühzeitiges Anstellen verbessert
die Chance. Abgezähltes Kleingeld für die Fahrt verbessert ebenfalls
den Umgang,
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Alle warten zusammen bis der Bus kommt
da in der Regel auf die winzigen Preise an Touristen kein Wechselgeld heraus
gegeben wird. Während der Fahrt halten die Fahrer nur auf Zuruf, ohne
einen Hinweis geht die Fahrt ungebremst weiter.
Von Santiago nach Siboney fährt die Linie 214 zu nahezu festen Zeiten.
Im Raum Santiago werden auch alle weiter außen liegenden Stadtteile
oder vor Santiago liegende kleinen Dörfer mit städtischen meist
kleineren Bussen angefahren. Sie verkehren regelmäßig mehrfach
täglich, jedoch flexible und nicht zu festgelegten Zeiten.
Tipp!
Fragen Sie in der Gruppe die auf einen Bus wartet,
wenn Sie sich zu ihnen gesellen, wer der letzte Wartende
ist. Es ist üblich und soll ein Gedränge
vermeiden.
Busse »»»
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